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Immer auf dem neuesten Stand


Von Automotive bis Interieur: Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die aktuellsten Entwicklungen und Projekte unseres traditionsreichen Familienunternehmens. Damit bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand.


26.08.2020

Maskenspende an die St. Johannes Werkstätte Regensburg

Spendenübergabe CPA Masken

Die Zettl Group hat am 13. August 2020 die St. Johannes Werkstätte Regensburg besucht und eine Spende mit 500 Masken an Einrichtungsleiterin Dr. Eva Haas und Produktionsleiter Günther Weinzierl überreicht. „Als wir von dem Bedarf an hochwertigen Masken der St. Johannes Werkstätte Regensburg erfahren haben, war für uns sofort klar, dass wir hier mit einer Spende unterstützten möchten“, so Lukas Zettl, Geschäftsführer der Zettl Group.

Die Zettl Group ist ein Dienstleistungsunternehmen für die Automobil- und deren Zulieferindustrie. Weltweit führende Unternehmen vertrauen auf die Expertise made in Germany. Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Zettl Group im Frühjahr 2020 innerhalb von wenigen Tagen mit der Produktion dringend benötigter Atemschutzmasken begonnen. Im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung wurde von der Zettl Group die erste Corona SARS-Cov-2 Pandemie Atemschutzmaske (CPA-Maske) in Deutschland entwickelt und auf den Markt gebracht. Sie ist nach § 9 Absatz 3 der MedBVSV freigegeben. Die Maske bietet ein den grundlegenden Anforderungen der VO (EU) 2016/425 vergleichbares Gesundheits- und Sicherheitsniveau.

Die Masken werden zu 100 Prozent in Deutschland produziert. Das verwendete Material stammt ausschließlich von deutschen Lieferanten. Durch den passgenauen Sitz wird eine hohe Dichtigkeit der Maske erreicht. Zusätzlich verfügt die Maske über Dichtlippen an den Seiten der Maske, die ein Ein- oder Ausströmen von Atemluft über die Maskenränder minimiert. Mit dem Nasendraht lässt sich die Maske zusätzlich an die Gesichtsform des Trägers anpassen und bietet zuverlässigen Halt.

Der Kontakt zwischen der Zettl Group und der St. Johannes Werkstätte Regensburg kam über Familie Homeier aus Weng zustande. Ihre Tochter Christina ist eine der 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Einrichtung in Regensburg. Die St. Johannes Werkstätte ist die erste Werkstätte für Menschen mit einer Körperbehinderung oder einer Autismus-Spektrum-Störung in der Region Regensburg.

Christina Homeier mit einer Maske von Zettl an einem Arbeitsbereich in der St. Johannes Werkstätte.

Bei einer Führung durch die Werkstätte konnten die Besucher von Zettl einen guten Eindruck von der Einrichtung gewinnen, verschiedene Mitarbeiter kennenlernen und ihnen bei ihren Tätigkeiten über die Schulter schauen. Es war interessant zu sehen, wie verschiedene Hilfsmittel geschickt eingesetzt werden, um körperliche Einschränkungen auszugleichen. Dadurch dass ein Arbeitsablauf in möglichst viele kleine Arbeitsschritte zerlegt wird, können viele Mitarbeiter eingebunden werden und zugleich eine hohe Qualität durch zahlreiche Kontrollinstanzen bereitgestellt werden.

Vielen Dank an die St. Johannes Werkstätte für die Führung und den Einblick in ihre Arbeit!



15.06.2020

Zettl produziert Schutzmasken

Die Corona-Krise hat auch die Zettl Group als Automobilzulieferer unerwartet und unmittelbar getroffen. Bei der Suche nach einer Lösung, um den drohenden Stillstand abzuwenden und gleichzeitig in der Krise zu unterstützen, entstand die Idee, in die Schutzmasken-Produktion einzusteigen. Die Idee wurde schnell in die Tat umgesetzt und die Zettl Group hat innerhalb von wenigen Tagen mit der Herstellung von Masken begonnen. Mittlerweile hat Zettl zusammen mit der PIA Automation GmbH und der Sandler AG den Masken-Verbund-Bayern gegründet, um langfristig im Verbund eine führende Rolle unter den Maskenherstellern in Deutschland einzunehmen.

Nach dem Beschluss, in die Maskenproduktion einzusteigen, ging es mit vereinten Kräften im Eiltempo weiter. Innerhalb von vier Tagen wurde der Betrieb auf die Produktion von Masken umgestellt und dort, wo sonst Sitzbezüge oder Nähkleider entstehen, werden jetzt Masken hergestellt.

Gemeinsam mit deutschen Lieferanten für Vlies, Draht und Gummi wird sichergestellt, dass die Masken entlang der kompletten Wertschöpfungskette jederzeit den höchst möglichen Qualitätsstandard erfüllen. Das Vlies kommt beispielsweise von der Sandler AG aus Schwarzenbach und erfüllt sogar FFP3-Anforderungen. Damit ermöglichen die Masken von Zettl einen Fremd- und Eigenschutz.

Die ersten Masken hat Zettl ausschließlich an die bayerische Staatsregierung geliefert. Von dort aus wurden die Masken nach Bedarf an Kliniken und medizinische Einrichtungen verteilt. Seit Mitte Juni sind die Masken auch auf dem freien Markt verfügbar.

Die Zettl-Atemschutzmasken sind nach dem Prüfgrundsatz für Corona SARS-CoV-2 Pandemie Atemschutzmasken (CPA) geprüft und erfüllt somit die technische Wirksamkeit im Rahmen der Empfehlung 2020/403 der Europäischen Kommission vom 13. März 2020. Dieser Prüfgrundsatz bestätigt die Nutzung der Atemschutzmasken im medizinischen Umfeld.

Zusammen mit der Sandler AG aus Schwarzenbach und der Pia Automation GmbH aus Amberg hat die Zettl Group Anfang Mai den Masken-Verbund-Bayern gegründet. Zweck der Kooperation ist der Aufbau einer vollständigen Wertschöpfungskette für Atemschutzmasken in Bayern mit dem Ziel, eine führende Rolle unter den Maskenherstellern in Deutschland einzunehmen.

Während die Masken in der ersten Zeit noch komplett von Hand genäht wurden, sind am Firmenstandort von Zettl mittlerweile Anlagen von PIA Automotion im Einsatz, die täglich mehrere zehntausend Masken teilautomatisiert produzieren.  Zu Beginn der Maskenproduktion wurden an einem Arbeitstag mehrere tausend Stück per Hand genäht. Langfristig sollen mit Hilfe der Anlagen 250.000 Masken pro Tag produziert werden.

 



04.09.2019

Firmenjubiläum – 30 Jahre Zettl am 13.07.2019

Am 13.07.2019 feierte die Zettl Group 30-jähriges Firmenjubiläum mit Geschäftspartnern, Kunden, langjährigen Wegbegleitern und Mitarbeitern. Rund 300 geladene Gäste amüsierten sich ausgiebig bei Speis, Trank und Tanz bis spät in die Nacht. Verschiedene über den ganzen Abend verteilte Highlights, machten den Abend für die Gäste zu etwas ganz Besonderem.

Es fanden u.a. Betriebsführungen statt und auf dem Firmengelände standen verschiedene Automobile wie z.B. Sportwägen, Rennwägen und Oldtimer zum Bestaunen bereit. Zudem gab es eine von Zettl entworfene Sonder-Edition eines BMW's aus der 7er Reihe (First Edition Zettl), die den Gästen an diesem Abend erstmalig präsentiert wurde.

Für den besonderen Adrenalinkick hatten die Gäste die Möglichkeit, mit dem Rennfahrer Alexander Woller (ADAC GT4 Germany) eine kleine Runde auf dem Firmengelände mit seinem Rennwagen Nissan 370 Z zu drehen. Wer danach noch nicht genug vom Rennfahren hatte, konnte sich den ganzen Abend noch an den bereitgestellten Playstation-Rennsimulatoren vergnügen und sich selbst am Steuer beweisen und mit anderen messen.

Zur späteren Stunde wurden alle Gäste nach draußen gebeten und konnten dann ein sehr schönes und langes Feuerwerk bestaunen. Besonders erwähnenswert an diesem Abend war die Spendenübergabe an zwei Institutionen („Stille Hilfe“ und „Malteser“), die sich für Menschen einsetzen, denen es nicht so gut geht. Von der Familie Zettl wurde jeweils ein Betrag im vierstelligen Bereich an die anwesenden Vertreter überreicht, welche mit großem Dank entgegengenommen wurden.

Video zum Firmenjubiläum - 30 Jahre Zettl



02.09.2019

Die Zettl-Group bietet Mitarbeitern Jobräder an

Dienstradleasing als gezielter Beitrag zur Mitarbeitergesundheit und für mehr nachhaltige Mobilität / Mitarbeiter profitieren von neuer staatlicher Förderung.

Die Zettl-Group ermöglicht ihren Angestellten seit Sommer 2019 die Nutzung hochwertiger Leasingfahrräder und E-Bikes. Mit dem JobRad-Leasingangebot möchte die Zettl-Group gezielt die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern. „Wer regelmäßig Fahrrad oder E-Bike fährt, ist im Alltag weniger gestresst und erwiesenermaßen weniger krank“, sagt Zettl-Group Geschäftsführer Reinhard Zettl. „Mit dem neuen Mobilitätsangebot leisten wir einen aktiven Beitrag zur Gesunderhaltung unserer Angestellten.“

Eigenes Dienstrad als Mitarbeiter-Benefit

Reinhard Zettl weiter: „Als moderner Arbeitgeber wissen wir, wie wichtig attraktive Zusatzleistungen für die Motivation und Bindung von Mitarbeitern sind.“ Dementsprechend trage die Option, über den Arbeitgeber kostengünstig ein eigenes Dienstrad zu beziehen, auch dazu bei, die Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu steigern.

So funktioniert das JobRad-Leasingangebot:

Angestellte der Zettl-Group suchen sich ihr Wunschrad beim Fahrradhändler vor Ort aus. Alle Hersteller und Marken sind möglich. Das Unternehmen least dann das Dienstrad und überlässt es dem Angestellten. Im Gegenzug behält der Arbeitgeber einen kleinen Teil des monatlichen Bruttogehalts des Mitarbeiters ein und bedient damit die Leasingrate. Das Jobrad ist versichert und darf auch in der Freizeit genutzt werden. Dadurch entsteht dem Mitarbeiter ein geldwerter Vorteil, der seit dem 1. Januar 2020 nur noch mit 0,25 Prozent des Fahrrad-Listenpreises (UVP) versteuert werden muss. So spart der Mitarbeiter deutlich gegenüber dem herkömmlichen Kauf.

Um das Dienstradangebot noch attraktiver zu gestalten, übernimmt die Zettl-Group für die Mitarbeiter die Kosten für die Versicherung der Jobräder.



11.12.2018

Weihnachtsspende für Benefizaktion „Sternstunden“

Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützt Zettl auch in diesem Jahr wieder die mehrfach ausgezeichnete Benefizaktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks mit einer großzügigen Spende zu Weihnachten. Durch das gezielte Engagement für bedürftige Kinder unterstreicht Zettl einmal mehr, dass soziale Verantwortung in Weng nicht nur ein Schlagwort ist, sondern gelebte Unternehmenskultur.

Sternstunden übernimmt seit mehr als 25 Jahren Verantwortung für kranke, behinderte und in Not geratene Kinder – in Bayern, in Deutschland und weltweit und hilft, wo Not ist, möglichst schnell und unkompliziert. Dank der Hilfsbereitschaft vieler Menschen und Unternehmen konnte Sternstunden seit der Gründung 1993 rund 235 Millionen Euro sammeln und damit mehr als 2.950 Kinderhilfsprojekte unterstützen.

Die Spende von Zettl fließt in diesem Jahr hauptsächlich in bayerische Projekte. Beispielsweise in die Wunscherfüllung sterbenskranker Kinder und Jugendlicher, in den Notfallfonds für Schwangere sowie Mütter und Kinder in Not, in das Neugeborenenscreening und die Früherkennung von seltenen Erkrankungen (Cystinose, spinale Muskelatrophie, T-Zelldefekte), in die Sanierung eines Kinderheims oder in den Neubau eines Mutter-Kind-Hauses.

Weitere Informationen unter www.sternstunden.de



03.12.2018

Innenausstattung des ersten Elektro-Porsche

Für den neuen Porsche Taycan, den ersten Elektro-Porsche, stellt Zettl Interieur die Tunnelverkleidungen der Mittelkonsole her. Diese werden komplett aus dem veganen Stoff Network gefertigt, da auch der Innenraum besonders nachhaltig gestaltet sein soll.

Ab 2019 gibt es die Serienversion des Porsche Taycan, der ausschließlich ohne Verbrenner-Unterstützung angeboten wird. Die Energie stammt aus einem im Fahrzeugboden untergebrachten Batteriepaket und soll somit für 500 Kilometer Reichweite sorgen. Die elektrische Energie wird sehr effizient, gleichmäßig und mit hoher Dauerleistung umgesetzt –und dies mit einer geringen Wärmeentwicklung. Angetrieben wird der Batterie-Sportler von permanent-erregten Synchronmotoren (PSM).

Mit der Innenausstattung des Porsche Taycan schließt sich Zettl erstmals dem neuen Markt der veganen Stoffe in Verbindung mit der E-Mobilität an. Im Kerngeschäft bleibt das Familienunternehmen aus dem niederbayerischen Weng aber natürlich auch in Zukunft der Echtlederverarbeitung treu.



19.11.2018

Klimaneutrale Produktion und Verwaltung

Nachhaltigkeit zählt traditionell zu den Kernwerten von Zettl. So war man von Anfang an darauf bedacht, möglichst umweltfreundlich zu produzieren. Zudem wurden alle Produktionshallen mit Solarkollektoren ausgestattet. Mit nachhaltigem Erfolg: Inzwischen ist bei Zettl die komplette Produktion und Verwaltung am Firmensitz in Weng klimaneutral.


02.11.2018

Pionier des technologischen Fortschritts

Zettl Interieur ist im Besitz einer neuen Ein-Kopf Stick- und Lochmaschine – bzw. einer der wenigen Nähautomaten, die Steppen, Sticken und Punchen in einem können. Das heißt: Die Einzelteile des Interieurs werden damit in einem Durchgang gefertigt und genäht. Und das alles ohne abzusetzen.

„Durch diese einzigartige Verarbeitung heben wir uns weitestgehend vom Wettbewerb ab –und sind damit zugleich unter den Pionieren des technologischen Fortschritts im Bereich der Nähtechnik im Automobilbereich“, betont Geschäftsführer Reinhard Zettl. „So können wir im Interieurbereich zukünftig noch besser auf individuelle Kundenwünsche hinsichtlich Nahtverlauf, -farben und -anzahl sowie Muster und Motive eingehen.“

Die Verarbeitung mit der neuen Ein-Kopf Stick- und Lochmaschine wird am Firmensitz in Weng bereits seit Anfang 2018 verfolgt. Zettl hat sich dabei bewusst für eine Anlage mit der größtmöglichen Designgröße von 1.200 x 650 cm entschieden, die speziell zur Perforation insgesamt 9 Lochpfeifen und 9 Nadeln verschiedener Größe bietet.